In diesem Bericht werden wir die Thematik Münzen behandeln und Sie mit jeglichen interessanten Informationen umsorgen. Die Thematik hat einen bedeutenden historischen Wert, da die moderne Handelswirtschaft auf Devisen und selbstverständlich keineswegs mehr wie damals auf Warenaustausch aufgebaut ist.
Münzen sind kleine kreisförmige und schmale geprägte und/oder gegossene Zahlungseinheiten, die alles in allem als Geld benutzt werden um Güter oder Arbeiten zu begleichen. In vergangener Zeit funktionierte der Geschäftsverkehr mit dem Wechsel von Gütern: Pfeffer für Zucker bspw.. Häufig musste man dabei mehr von einer bestimmten Ware tauschen, als man nötig hatte. Heute ist es zwar ab und zu auch gebräuchlich, dass man Waren tauscht, andererseits vielmehr im privaten Bereich als bei Geschäften auf dem Markt.
Die Anfänge
Früher hatten die Münzen, da ebendiese aus Edelmetallen wie zum Beispiel Gold oder Silber geprägt waren, gegenüber Gütern einen besseren Wertbestand da die Unterversorgung und die enorme Nachfrage nach Edelmetallen gößer gewesen ist als der mögliche Wertabfall von Gütern.
Die ersten kleiner münzen wurden in Lydien ungefähr 600 vor unserer Zeitrechnung als Geld benutzt. Diese bestanden aus einer naturgemäß auftretenden Gold-Silber-Legierung und waren anfangs ohne Aufdruck. Späterhin wurden gleichwohl Motive mit eingebracht und verschiedene Wertstufen definiert.
In Hellas setzte sich die Münze bis hin vierhundert vor Christi Geburt durch und siegte über den Tauschhandel. Die ersten Münzen wurden auf der Insel Ägina geprägt. Da Griechenland allerdings in verschiedene Teile getrennt war, gab es lange kein gleichartiges System und allseits waren die Münzen verschieden wertig. Im Lauf der Zeit etablierten sich die siebzehn Gramm leichten Scheidemünzen (Obolos) als Maßstab und setzten sich in ganz Griechenland durch.
Die Münzen setzten sich langsam global gegen den Tauschhandel durch, so auch im Römischen Reich und in China. Die Menschen sahen den vorteilhaften Nutzen der Münzen gegenüber dem geldlosen Handel.
Münzen damals und heute
Münzen werden vom Staat oder einer Staatengemeinschaft wie zum Beispiel der EWG geprägt und als Währung autorisiert. Darauf geprägt ist der Wert der Münze (aus Nominal und Währungszahl), das Herkunftsland oder der Staatenbund ebenso wie das Prägedatum. Die Differenz zu historischen Münzen besteht darin, dass keineswegs das Metall, aus dem die Münze geprägt wurde, den Wert definiert, sondern die aufgestanzte Nummer. Die Metalle, die zum Gießen genutzt werden, sind von bei weitem niedrigerem Wert. Es wurde dennoch auch mit der Idee gespielt die Prägung der 1 Eurocent Münzen zu beenden, da das Metall bei schlechten Kursabweichungen einen höheren Wert als den Aufgedruckten besitzt. Am Ende wurde das dennoch nicht in die Wirklichkeit umgesetzt.
Dass das Geld obgleich des billigeren Metalls den aufgestanzten Wert hat, ist auf die Tatsache zurückzuführen, dass das ganze Kapital an die Goldreserven der Heimatländer gepaart ist. Früher standen die bundesdeutschen Goldreserven in Besitzstand der DBB, heute der Europäischen Zentralbank mit Standort in Frankfurt am Main. Der EUR hat einen korrespondierenden Wert, da die gesamten Goldreserven aller Länder, die sich in der Eurozone befinden, zusammengefasst von der EZB verwaltet werden.
Antikes
Etliche Münzen werden nicht mehr geprägt und fortwährend erringen sie an Wichtigkeit. Begeisterte Kollektoren konnten oftmals aus ihrem Hobby durch den Absatz der Kollektion puren Schotter machen. Auch die D-Mark erhält einen ewig weiter steigenden Wert, der mittels Sehnsucht nach Vergangenheit an „gute alte Zeiten“ ins Laufen gebracht wird. Wenn die Nachfrage steigt, steigt auch der Wert.